Holzkirchner Wörnitzbrücke
 

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Die Brücke verbindet das westlich der Wörnitz gelegene Dorf mit seinem Weiler Speckbrodi sowie seiner Flur und der Kirche auf der anderen Seite des Flusses. Eine erste Renovierung ist aus dem Jahre 1875 bekannt. Damals wurde beschlossen, 600 bis 800 Gulden aus der "Bruckpflegekasse" zu entnehmen und sie für besagte Erneuerung zu verwenden. 1927 wurde wiederum die Brücke saniert. Dieses Mal musste ein Darlehen über 2000 Reichsmark aufgenommen werden.
Am 23. April 1945 wurde die Brücke von Einheiten der deutschen Wehrmacht gesprengt. Eine hölzerne Behelfsbrücke ermöglichte fortan das Überqueren des Flusses. Der zunehmende Verkehr und witterungsbedingte Schäden bedingten den Neubau, der als das bis dahin teuerstes Bauvorhaben in die Gemeindegeschichte einging. Nach Abriss der Behelfsbrücke im September 1964 konnte noch vor Weihnachten das Richtfest gefeiert werden. Die Einweihung der von der Firma Dykerhoff und Wittmann aus Augsburg erstellten neuen Brücke fand im Früjahr 1965 statt.

 

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